Kinder- und Jugendarbeit / Jüngerschaft (YF-360)

Mit deiner Spende können wir in der Kinder- und Jugendarbeit junge Menschen in ihrem Glauben stärken und sie in ihren Herausforderungen und Bedürfnissen unterstützen. Wir begleiten indigene Jugendliche in den Städten und führen Sonntagsschulen für Kinder sowie Jugendprogramme in den Dörfern durch. Wir bilden Jugendleiterinnen- und leiter aus und bieten Jüngerschaftskurse an.

Viele der früheren Gesellschaftswerte und -regeln der ethnischen Volksgruppen wurden von modernen Einflüssen, die aus den Städten in die Dörfer gelangen, verdrängt. Dadurch verlieren diese Kulturen immer mehr ihren Selbstwert und ihre Identität. Auch die Anzahl der indigenen Studierenden in den Universitäten hat stark zugenommen. Der Wechsel aus der Dorfgemeinschaft in die Stadt ist aber für viele Jugendliche und junge Erwachsene mit grossen Herausforderungen und Versuchungen verbunden. Ohne Begleitung und Unterstützung kehren viele jungen Menschen, die in einem christlichen Umfeld aufgewachsen sind, dem Glauben den Rücken zu.

Wir sind überzeugt, dass durch die gute Nachricht von Jesus Christus, Kinder und Jugendliche wertvolle Richtlinien für ihr Leben bekommen, die ihnen helfen, mit den Herausforderungen der heutigen Zeit umzugehen. Gemeinsam mit zahlreichen evangelischen Kirchen und Kirchenverbänden fördern wir deshalb die Entwicklung der Kinder- und Jugendarbeit durch Ausbildung von Jugendleiterinnen- und leitern sowie Sonntagsschullehrerinnen- und lehrer. Nach einem eingegangenen Gesuch führen wir in den Volksgruppen überregionale Schulungskurse durch, die nach Möglichkeit in ihre eigene Sprache übersetzt werden. Das Ziel der Ausbildung ist, regionale Leiterinnen und Leiter auszubilden, die danach wiederum ihre eigenen Kurse durchführen.

Zusätzlich wuchs in den Bibelschulen aber auch das Bedürfnis, jungen Neubekehrten eine umfassende Jüngerschaftsschulung anzubieten bevor sie mit der biblisch-theologischen Grundausbildung beginnen. Da viele in ihren Dörfern keine Kirchen oder Pastoren haben, gibt es
nach ihrem Abschluss niemanden, der sie begleitet und ihnen hilft im Glauben zu wachsen und mit den negativen Einflüssen der Gesellschaft umzugehen. So verliessen die Studierenden die Bibelschule wohl mit theoretischem Wissen, aber mit einem ungefestigtem Glaubensleben als Christ. Durch die Jüngerschaftsschule sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer Erkenntnis Gottes, ihrer Beziehung zu Ihm und ihrer Gemeinschaft mit dem Herrn und Seinem Wort wachsen. Dieses Wachstum wird sich in einer Transformation des Lebens, der Weltanschauung, der Gewohnheiten und Verhaltensweisen widerspiegeln.